Tilos “Veto” Album Cover / Snippet demnächst

Veröffentlicht am 30 Jul 2011 in News

tls-veto-cover Wer an München denkt, hat sicher schnell Bilder von Biergärten, Wohlstand, Fußball und bayerischer Feierlaune im Kopf. Dafür ist München bekannt und nicht zuletzt wegen diesem positiven Image zieht es jedes Jahr tausende Menschen aus der halben Welt zum Oktoberfest in die Metropole an der Isar.

Wie in jeder großen Stadt gibt es aber auch in München Gegenden, in denen sich diejenigen Bevölkerungsschichten sammeln, die sich ein Appartement in den noblen Vierteln nicht leisten können und deren Leben in dunkleren Bahnen verläuft, als der Alltag eines Durchschnittsbürgers mit Urlaubsgeld, CSU-Parteimitgliedschaft und Bausparvertrag. Durch die nachvollziehbare Interessenlage der Stadt wird über solche Gegenden nicht allzu intensiv berichtet, doch eben das tut Tilos auf seinem Debutalbum “VETO”, das am 09.September in Zusammenarbeit mit RZ-Recordingz erscheint, sehr ausführlich.

Der junge Rapper nennt das große Problemviertel “Neuperlach” in München-Ost sein Zuhause, das so gar nicht in dem Glanz der Hauptstadt erstrahlt, sondern eher den Gegenpol dazu bildet. Eine Million Klicks auf der großen Videoplattform “YouTube”, diverse Gastbeiträge auf Tonträgern und der bekannten Internetsendung “Halt die Fresse” von Aggro-TV sowie eine kompromisslose Authentizität, die Ihresgleichen sucht, haben hier den Weg für DAS Münchner Rapalbum des Jahres geebnet. Während sich die Szene-Fanbase schon längst weit über die Stadtgrenzen hinaus und bis ins benachbarte Österreich erstreckt, soll auch die am oberen Limit angesetzte Qualität den Namen “Tilos” Deutschlandweit fest etablieren. Songauswahl, Arrangements, Klang, Grafik, Gastbeiträge, Videos, Werbung und vor allem die spürbar ehrlichen und oft unerwarteten Themen zeigen, dass es hier jemand mit dem Schritt in eine professionelle Musikkarriere so ernst meint wie es nur geht.

Insgesamt 17 Songs plus passende Skits, fast ausschließlich produziert von Zinobeatz (D-Flame, Fard, Grecko etc.), aber auch von namhaften Gastproduzenten wie Goofiesmackerz, Brisk Fingaz oder Geenome bahnen sich teils harmonisch, teils brachial den Weg zum Trommelfell des Hörers. Egal ob Geschichten erzählt, Missstände angeprangert oder Gefühle offengelegt werden: Man erkennt, dass sich keine pubertierenden Straßenphantasien ausgedacht werden mussten, um das Album zu einem Erlebnis zu machen. So zeichnet sich ein düsteres und dennoch reales Bild der zerrissenen Gedanken- und Lebenswelt von Tilos – dem jungen Kämpfer aus Münchens totgeschwiegenem Blockviertel “Neuperlach”. Als Sprachrohr einer Minderheit, die nicht wegzudiskutieren ist, legt er gegen die von grauen Köpfen verhängten Regeln, gegen die Unterdrückung und Vernachlässigung Einspruch ein: “VETO”!

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